Geschützt und trotzdem im Jagdrecht?

NABU setzt Aktion zum Wolf und anderen geschützten Arten im Jagdrecht fort
Die neue Postkarte ist im Rahmen<br />
der Aktion „Bananen ins Jagdrecht“<br />
erschienen.
Die neue Postkarte ist im Rahmen
der Aktion „Bananen ins Jagdrecht“
erschienen.
Foto: NABU Sachsen

Als unsinnig bezeichnet der NABU Sachsen das Vorhaben des sächsischen Landesjagdverbandes, den Wolf, der durch Naturschutzgesetz und EU-Richtlinien streng geschützt ist, dem Jagdrecht zu unterstellen. Aber auch viele andere geschützte Arten haben nach Ansicht des NABU nichts im Jagdrecht zu suchen.Im Rahmen der Aktion „Bananen ins Jagdrecht“ macht der NABU Sachsen mit einer neuen Postkarte, auf der mit großem Fragezeichen zu lesen ist: „Geschützt und trotzdem im Jagdrecht?“ seit 7. Juni 2011 erneut darauf aufmerksam.
Mit Verstärkung durch Rotkäppchen und den Wolf waren deshalb einige junge Mitglieder und Naturfreunde des NABU Sachsen am Dienstag, dem 7. Juni in der Leipziger Innenstadt unterwegs, um auf die Aktion aufmerksam zu machen und Unterschriften gegen die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht zu sammeln. Wolf und Rotkäppchen alias Kristin und Paula sowie Jona und Patrick informierten Passanten und konnten weitere 100 Postkarten mit Unterschrift sammeln.




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