Aktuelles Aktuelles


Der NABU ist der Überzeugung, dass die Entscheidung zur Entnahme eines Wolfes durch das Landratsamt Bautzen und das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft im Widerspruch zur Rechtslage des Bundesnaturschutzgesetzes (BnatSchg) steht (§45). Deshalb erwägen wir derzeit, den Rechtsweg zur Klärung der juristischen und sachlichen Zulässigkeit in diesem Fall zu beschreiten. Eine Strafanzeige gegen die Person des Umweltministers und des Landrates, wie sie von anderen Personen offenbar eingereicht wurde, ist nach der gegenwärtigen Einschätzung des NABU nicht zielführend, um Rechtsverstöße im Rahmen des BnatSchg zeitnah klären zu können. ...mehr

NABU Sachsen: Kritik an Genehmigung des SMUL zum Abschuss eines Wolfes

Wolfstötung ist völlig ungeeignetes Mittel zum Schutz von Nutztieren

Wie das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft am Freitag, dem 27.10.2017 mitteilte, ermöglicht es dem Landratsamt Bautzen die Entnahme eines Wolfes aus dem Rudel Rosenthal. Damit kann ein Tier dieser Wolfsfamilie erschossen werden. Der NABU kritisiert die Entscheidung als fachlich unbegründet sowie rechtlich nicht haltbar. Zudem liegt keine fachliche Einschätzung der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) vor. In diesem von den Bundesländern selber geforderten Zentrum beurteilen die führenden Wolfsexperten Deutschlands u. a. nötige Eingriffe in den Wolfsbestand. ...mehr

Heulen Wölfe bald rund um Bischofswerda?

NABU-Bischofswerda und Kontaktbüro-Wölfe in Sachsen laden zur Infoveranstaltung

Kaum ein Thema wird so kontrovers diskutiert wie die Integration des Wolfes in unsere Natur. Die neu gegründete Ortsgruppe des Naturschutzbundes Deutschland in Bischofswerda (NABU-BIW) hat daher das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ aus Rietschen eingeladen um mehr Informationen über die letzten Jahre mit den Wölfen in der Oberlausitz und speziell im Raum Bischofswerda zu erhalten. ...mehr

An vier Sonntagen im Jahr verwandelt sich das Jugend-Öko-Haus in ein kreatives Zentrum für naturinteressierte Familien, Kinder, Jugendliche und Senioren. Dann heißt es: spielerisch und mit allen Sinnen Spannendes und Wissenswertes rund um die Natur entdecken, fachkundigen Experten lauschen und vielfältige Anregungen mit nach Hause nehmen. ...mehr

NABU zeigt Wolf „Pumpak“ im Video

Agressives Verhalten nicht zu erkennen

Am 19. Januar 2017 gab Sachsens Landesregierung den Lausitzer Wolf „Pumpak“ zum Abschuss frei. Unmittelbar danach äußerten Naturschutzverbände schärfste Kritik an diesem Beschluss. Nun zeigen Filmaufnahmen, wie dieser Wolf durch einen Lausitzer Garten läuft. Von aggressivem Verhalten keine Spur. ...mehr

Politisch motivierte Wolf-Abschussfreigabe?

Umweltverbände kritisieren das sächsische Umweltministerium aufs Schärfste

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben am 20. Januar 2017 die Umweltverbände IFAW, NABU und WWF einhellig und aufs Schärfste den angekündigten Wolfs-Abschuss in Sachsen kritisiert. Sie sprechen von einer „politisch motivierten“ Entscheidung, der es an jeder naturschutzfachlichen Grundlage mangelt. Das zuständige Umweltministerium in Dresden hatte die Abschussfreigabe ohne Vorwarnung am späten Nachmittag des 19.01.2017 bekannt gegeben. ...mehr

Der NABU Burgstädt lädt am 5. Februar 2017 von 10 bis 13 Uhr in die Naturschutzstation Herrenhaide zu einem Informationstag über den Wolf ein. ...mehr

13. Januar 2017: Der NABU Sachsen fordert von dem für die Jagd und die Nutztierhaltung zuständigen Bundesagrarminister Christian Schmidt ein klares Bekenntnis zum Schutz des Wolfes. Die in den vergangenen Wochen von Politikern der CDU/CSU und verschiedenen Interessenverbänden der Nutztierhalter und Jäger geführte öffentliche Debatte zur Aufweichung des Schutzstatus von Wölfen ist unnötig, denn der Wolf ist nach nationalem und internationalem Recht streng geschützt. ...mehr

Lothar Andrä, Vorsitzender des NABU Belgershain-Otterwisch und Mitarbeiter in der Ökologischen Station Borna-Birkenhain, hält am 17. Januar von 8 bis 14 Uhr ein Seminar, das sich dem Thema Wolf widmet. ...mehr

Auf der Bundevertreterversammlung des NABU in Essen im November 2016 wurden das NABU-Positionspapier „Wölfe in Deutschland – Leitlinien zum Schutz von Canis lupus“ verabschiedet. ...mehr

Medienberichte zum Thema Wolf

Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ wendet sich mit einer Presseinformation zur aktuellen Lage an die Öffentlichkeit

In einer Presseinformation vom 22.11.2016 beantwortet das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ Fragen zur aktuellen Lage der Wölfe und gibt damit Antworten auf kritische Medienberichte, in denen auf Probleme durch Wölfe, beispielswiese durch Übergriffe auf Nutztiere, hingewiesen und deren Regulierung gefordert wird. ...mehr

Am 15.10.2016 wurde bei Rehnsdorf (Gemeinde Elstra, LK Bautzen) ein toter erwachsener, männlicher Wolf von Spaziergängern gefunden und gemeldet. Die genetische Untersuchung soll Informationen zu seiner Identität liefern. ...mehr

NABU: Gewinner des Journalistenpreises "Klartext für Wölfe" ausgezeichnet

Je 3.000 Euro für die Kategorien Text, Bewegtbild, Hörfunk, Fotografie

Berlin – Die Sieger des NABU-Journalistenpreises „Klartext für Wölfe“ stehen fest. Sie wurden am Abend des 13. Oktober 2016 bei einer Festveranstaltung im Meistersaal in Berlin von NABU-Präsident Olaf Tschimpke geehrt. Prämiert mit je 3.000 Euro in vier Kategorien wurden deutschsprachige Arbeiten, die in beispielhafter Weise Fragestellungen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit frei lebenden Wölfen in Deutschland und Europa differenziert und publikumsnah darstellen. ...mehr

Westlich der Königsbrücker Heide hat sich im Landkreis Meißen ein neues Wolfsrudel etabliert. In diesem Bereich gibt es seit Ende 2015 einzelne Nachweise, zuletzt berichtete das Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" Anfang März 2016 von einer Wolfssichtung bei Großenhain. ...mehr

Wie die Sächsische Zeitung bereits am 07.06.2016 berichtete, wurde am 03.06.2016 um die Mittagszeit auf dem Vorhof eines Grundstücks im Rothenburger O.L. Ortsteil Lodenau (Landkreis Görlitz) ein Wolf beobachtet, wie er die Schwarte (Fell) eines dort am selben Tag zerlegten Wildschweins in das angrenzende Waldstück verschleppte. ...mehr

NABU zieht gemischte Bilanz zum Tag des Wolfes

Bestandsentwicklung erfreulich, Management nicht ausreichend

Zum Tag des Wolfes am 30. April 2016 hat der NABU eine gemischte Bilanz zur Situation frei lebender Wölfe in Deutschland gezogen. Die Bestandsentwicklung mit aktuell 40 Wolfsfamilien bundesweit sei erfreulich, das Wolfs-Management noch nicht ausreichend. Hauptrisiko Nummer Eins für den Wolf ist nach wie vor der Straßenverkehr. Für eine dauerhafte erfolgreiche Rückkehr des Wildtieres nach Deutschland sei nach wie vor die gesellschaftliche Akzeptanz entscheidend. Insgesamt ist die allgemeine Zustimmung zur Rückkehr der Wölfe hoch. Illegale Abschüsse bleiben ein Problem. ...mehr

Berlin/Hannover – Das niedersächsische Umweltministerium hat entschieden, einen auffällig gewordenen Wolf aus dem Munsteraner Rudel einzufangen und in ein Gehege zu bringen. Der Wolf trägt einen Sender und wird als „MT6“ bezeichnet. Er hatte sich wiederholt Menschen mit Hunden genähert. Am Wochenende soll er Berichten zufolge den Hund einer Familie bei einem Waldspaziergang angegriffen haben. ...mehr

Übergangsfrist ist ausgelaufen

Anwendung von Herdenschutzmaßnahmen ist sachsenweit Voraussetzung für Schadensausgleichszahlungen bei Wolfsrissen

Vor einem knappen Jahr wurde das Fördergebiet zum präventiven Herdenschutz gegen Wolfsübergriffe auf den gesamten Freistaat Sachsen erweitert. Das heißt, dass seitdem alle Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im gesamten Freistaat Sachsen Fördermittel zur Sicherung ihrer Nutztiere beantragen können. Die Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz – Osterzgebirge sowie Teile der Landkreise Mittelsachsen, Leipzig und Nordsachsen waren bereits seit 2011 in der Förderkulisse. ...mehr

10.04.2016 - Der seit Tagen im Raum Leipzig herumstreunende Wolfshund konnte eingefangen werden. Mit einem Narkosemittel beschossen Experten das Tier am Abend des 8. April 2016 bei Kretzschau im sachsenanhaltischen Burgenlandkreis und brachten es ins Tierheim. ...mehr

Zwölf Wolfsrudel in Sachsen

Wolfsrudel in der Gohrischheide nachgewiesen

Seit längerer Zeit gibt es Hinweise auf verstärkte Wolfsaktivitäten im Bereich der Gohrischheide im Landkreis Meißen. In Pressemitteilungen vom 25.01.2016 und 22.02.2016 berichtete das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ bereits darüber. ...mehr

Ein wolfsähnlicher Hund, vermutlich der Rasse Tschechoslowakischer Wolfshund, ist seit dem 26. März 2016 mehrfach südlich von Leipzig gesehen worden. Sichtmeldungen eines „Wolfes“ gehen seitdem täglich beim Sächsischen Wolfsmanagement und beim Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Leipzig, ein. Die meisten Meldungen kommen aus der Region um Pegau und Wiederau. Einige Beobachter haben das Tier fotografiert, sodass die Meldungen überprüft werden konnten. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass es sich nicht um einen Wolf handelt. ...mehr

Ein Abend im Zeichen des Wolfes

NABU-Wolfsbotschafter Lothar Andrä im Kulturpark Deutzen

Der Abend des 17. März 2016 stand im Kulturpark Deutzen ganz im Zeichen des Wolfes. Wolfsbotschafter Lothar Andrä von der NABU-Ortsgruppe Belgershain-Otterwisch berichtete beim Treffpunkt Naturschutzdienst über die Wölfe in Sachsen. ...mehr

Am vergangenen Freitag, den 04. März 2016, wurde am Morgen bei Weßnitz in der Nähe von Großenhain (Landkreis Meißen) ein Wolf gesichtet und fotografiert. Das Tier überquerte die Straße, blieb kurz stehen und lief dann weiter. Am selben Tag gab es etwas später, etwa 2 km östlich bei Göhra eine weitere Sichtung, bei der es sich wahrscheinlich um dasselbe Tier handelte. ...mehr

Wolfssichtung im Naturpark Dübener Heide

Autofahrer fotografiert Wildtier nahe Krina

Bad Düben – Im Naturpark Dübener Heide hat ein Autofahrer in den frühen Morgenstunden des 2. März einen Wolf gesichtet und mit dem Handy fotografiert. Das Tier überquerte eine Straße nahe der Ortslage Krina (Landkreis Anhalt-Bitterfeld), blieb kurz stehen und zog dann auf einem Waldweg weiter. ...mehr

Am 30. Januar fand das 8. NABU-Wolfsbotschafter-Jahrestreffen in der Hörsaal-Ruine des Medizinhistorischen Museums der Charité in Berlin statt. Die Vorträge widmeten sich u.a. dem Wolfsmanagement in Niedersachsen, der Wanderschäferei in Baden-Württemberg, der Interaktion von Pferd und Wolf und der psychologischen Forschung zur Stellung des Wolfes in unserer Gesellschaft sowie der Pressearbeit zum Wolf. ...mehr

Illegal getöteter Wolf – NABU setzt 5.000 Euro Belohnung für Hinweise auf Täter aus

Miller: Konsequente Strafverfolgung bei illegalen Wolfstötungen

Berlin/Magdeburg – Im Fall einer Ende vergangenen Jahres illegal getöteten Wölfin hat der NABU jetzt 5.000 Euro Belohnung für Hinweise an die Polizei ausgesetzt, die zur Ermittlung des Täters führen. Am 27. November hatte ein Jagdpächter an der Verbindungsstraße zwischen Loburg und Lübars, Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt einen weiblichen Wolf mit einer tödlichen Schussverletzung gefunden. ...mehr

NABU empfiehlt kontrollierte Managementmaßnahmen nach wiederholten Nahbegegnungen mit einzelnem Wolf

Miller: Kriterien für Vergrämung können bei Einzelfällen erfüllt sein

Mit Blick auf die wiederholten Nahbegegnungen von Mensch und Wolf im nordöstlichen Niedersachsen spricht sich der NABU für kontrollierte Maßnahmen gegen diesen Wolf aus. Wie bislang bekannt wurde, soll sich ein Wolf wiederholt Menschen bis auf weniger als zwei Metern angenähert haben. Aggression habe das Tier nie gezeigt. ...mehr

Bei Fragen rund um den Wolf sind in Deutschland die Länder zuständig – nun sollen sie dabei erstmals von einer Beratungsstelle des Bundes unterstützt werden. Das Wolf-Beratungszentrum wird in Görlitz eingerichtet. Der NABU Sachsen begrüßt die Entscheidung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Gleichzeitig übt er Kritik daran, dass der Wolf als streng geschützte Art dem sächsischen Jagdrecht untersteht. ...mehr

Bereits kurz nach den ersten Meldungen über die spontane Rückkehr einzelner Grauwölfe nach Sachsen begannen vor über zehn Jahren einige NABU-Mitglieder aus der „Lausitzregion“, sich einen Standpunkt über das von Anfang an spannende und unter den regionalen Landnutzern (Jäger, Landwirte, Schäfer, private Kleintierhalter) teilweise kontrovers diskutierte Thema zu erarbeiten. ...mehr

Leitfaden Pferd und Wolf vorgelegt

Arbeitskreis aus Naturschützern, Tierhaltern und Wissenschaftlern zeigt Wege zum Umgang mit dem Wolf auf

Mensch und Wolf teilen sich seit dem Jahr 2000 wieder einen gemeinsamen Lebensraum in Deutschland. Die Rückkehr der Wölfe stellt vor allem Tierhalter vor neue Herausforderungen. Im „Pferdeland“ Niedersachsen sehen sich insbesondere Pferdehalter in einer neuen Situation. Während es klare Regelungen zum Schutz von Schafen gibt, sucht man Informationen zum Verhältnis von Pferd und Wolf vergeblich. ...mehr

NABU-Umfrage: Hohe Zustimmung in der Bevölkerung zur Rückkehr der Wölfe

Vorurteile abbauen und gemeinsame Anstrengungen zum Schutz verstärken

24. September 2015 - Eine große Mehrheit der Bundesbürger (80 Prozent) findet es erfreulich, dass der Wolf wieder Bestandteil von Natur und Landschaft in Deutschland ist. Jeder Zweite (54 Prozent) verbindet mit dem Wolf positive Gefühle, während bei nur zwölf Prozent negative Empfindungen zum Tragen kommen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage in Deutschland, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des NABU durchgeführt hat. ...mehr

Vortrag von Claus Hermann am 20. November 2015 (Reichenbach Vogtland)

„Alte Freunde kehren heim - Wölfe in Deutschland“

Claus Hermann, NABU-Wolfsbotschafter, Mitglied in der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und ehrenamtlicher Naturschutzhelfer des Landkreises Vogtland in Sachsen berichtet über Biologie, Ökologie, Geschichte und die aktuelle Verbreitung des Wolfes in Deutschland. ...mehr

Alte Märchen und absurde Behauptungen

Offener Brief an Stefan Aust

„Wenn Naturschutzgegnern die Argumente ausgehen, greifen sie tief in die Propaganda-Kiste.“ Mit diesem Fazit antwortet NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller auf Berichte in der Welt und auf N24, die von Geschäftsführer und Chefredakteur Stefan Aust stammen. ...mehr

Seit 15 Jahren gibt es wieder freilebende Wölfe in Deutschland. Nach 150 Jahren ohne die Nachbarschaft großer Beutegreifer müssen die Menschen in Deutschland erst wieder lernen, mit dem Wolf auf Dauer zusammen zu leben. Der NABU hat die Ängste und Sorgen der Bevölkerung von Anfang an ernst genommen und die Rückkehr der Wölfe mit seinem Informations- und Aufklärungsprojekt „Willkommen Wolf!" begleitet. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums dieser Initiative richtet der NABU gemeinsam mit seinem Partner Volkswagen vom 24. bis 26. September 2015 in Wolfsburg eine internationale Wolfskonferenz aus. ...mehr

Am Sonntagvormittag, den 26.07.2015, wurde in der Gemeinde Vierkirchen (Landkreis Görlitz) ein junger männlicher Wolf tot aufgefunden. ...mehr

Erstmalig Nachwuchs bei Wölfen im NABU-Schutzgebiet

Das ehemalige Tagebaugebiet Grünhaus in Südbrandenburg entwickelt sich zum Wolfsland

Berlin - Erste Bilder einer Fotofalle bestätigen die Anwesenheit eines Wolfsrudels im NABU-Naturparadies Grünhaus in Südbrandenburg. Die Aufnahmen von Ende Juni 2015 zeigen einen rund acht Wochen alten Wolfswelpen, der einem Jungwolf durch die ehemalige Bergbaulandschaft folgt. „Wir freuen uns über den ersten Wolfsnachwuchs auf NABU-Land in Deutschland und hoffen, dass sich das Rudel dauerhaft in Grünhaus ansiedelt“, sagt Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Das NABU-Naturparadies Grünhaus zwischen Lauchhammer und Finsterwalde bietet aufgrund seiner Größe von rund 2.000 Hektar und seiner Abgeschiedenheit ein ideales Jagd- und Rückzugsgebiet für den Wolf. ...mehr

Klartext für Wölfe - NABU lobt Journalistenpreis aus

Spannende Reportagen, pfiffige Berichte und ausdruckstarke Fotos und Bewegtbilder gesucht

Frei lebende Wölfe in Deutschland seit 1996, zehn Jahre „Willkommen Wolf!“-Projekt im NABU und fünf Jahre NABU-Wolfsbotschafter sind ein erfreulicher Anlass für den ersten NABU-Journalistenpreis „Klartext für Wölfe“. ...mehr

Zum Tag des Wolfes lädt die NABU-Regionalgruppe Meißen in ihre Naturschutzstation auf Schloss Heynitz bei Nossen ein. Torsten Peters, Wolfsbeauftragter im Landratsamt Meißen, wird ab 17 Uhr einen Vortrag über den Wolf halten: „Der Wolf im Landkreis Meißen und in der sächsischen Kulturlandschaft“. Der Wolf ist im linkselbischen Meißner Land noch nicht heimisch, aber es gibt erste Beobachtungen von durchziehenden Wölfen. ...mehr

Am 20.02.2015 wurde bei Schönbach (Landkreis Görlitz) ein Schaf vermutlich von einem Wolf getötet. Am Abend desselben Tages konnte ein Wolf beobachtet und fotografiert werden, wie dieser über ein nahe gelegenes Feld lief. Damit liegt nun der erste Nachweis eines Wolfes im Raum Löbau vor. ...mehr

NABU: Gelungenes Comeback - Dem Wolf eine Chance geben

Tschimpke: Kompetenzzentrum Wolf einrichten

Berlin – Der Wolf ist zurück in Deutschland. Vor 15 Jahren kamen in Sachsen die ersten Wolfswelpen zur Welt, deren Eltern aus Osteuropa eingewandert waren. Aktuell gibt es bundesweit 35 Wolfsfamilien (31 Rudel und vier Paare) in den Ländern Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Über 150 Jahre nach seiner Ausrottung hat der Wolf in Deutschland selbstständig wieder eine Heimat gefunden. ...mehr

Im vorigen Monitoringjahr (01.05.2013 – 30.04.2014) waren in Sachsen zehn Wolfsrudel und zwei Wolfspaare bestätigt worden. Zehn der Territorien liegen ganz (Daubitz, Dauban, Kollm, Königsbrück, Milkel, Niesky, Nochten, Rosenthal, Laußnitzer Heide) und zwei überwiegend im Freistaat. Von letzteren ist das Spremberger Rudel grenzübergreifend mit Brandenburg und das Hohwald Rudel grenzübergreifend mit der Tschechischen Republik. ...mehr

Da manche Jäger gern die Rechnung aufmachen, die Wölfe würden ihnen das Wild wegfressen, stellen wir einen wirklichen Vielfraß vor: Die Ameise. Am Beispiel des Milkeler Wolfsrudels (Rüde Rolf) ermittelte Dr. Bernhard Seifert, dass Ameisen tatsächlich entschieden mehr Beute, 375 Mal mehr als Wölfe, erjagen. ...mehr

Thüringer Wölfin kommt aus der Lausitz

NABU-Probe klärt Herkunft vom Thüringer Wolf

Beim NABU ist die Freude groß. Die Herkunft des schon im Mai 2014 vom NABU fotografierten Wolfes am Rande des Standortübungsplatzes "Gotha-Ohrdruf" ist endgültig geklärt. Laut DNA-Analyse handelt es sich um eine aus dem Spremberger Rudel in der Lausitz stammende Wölfin (Fähe). Sie ist über die sächsische Region um Zwickau nach Thüringen eingewandert. Dort konnten schon am 30.März 2014 Fellhaarproben durch das Wildbiologische Büro Lupus gesichert werden. ...mehr

Vom 16.-17. Oktober 2014 findet in der Brandenburgischen Akademie "Schloss Criewen" in Schwedt in Zusammenarbeit mit dem NABU eine Fachtagung zum Thema "Wanderung westwärts - Elch und Wolf im Kommen" statt. ...mehr

In der vergangenen Woche hat es mehrere Übergriffe von Wölfen auf ungeschützte Schafe im Landkreis Bautzen gegeben. In vielen Fällen wären die Übergriffe vermeidbar gewesen. ...mehr

In diesem Jahr konnte im Daubaner Rudel bereits Ende Juli der Nachweis von Welpen erbracht werden. Aufnahmen einer automatischen Wildkamera (Fotofalle) zeigten sechs Welpen. In der vergangenen Woche gelang es einem Jäger und Hoppyfotografen nun im Revier des Daubaner Rudels 13 Welpen gleichzeitig zu filmen. ...mehr

Am Sonntagmorgen, den 13.07.2014, wurde an der Straße zwischen Halbendorf/Spree und Lömischau (Landkreis Bautzen) ein ca. einjähriger, weiblicher Wolf tot aufgefunden. Der Fundort liegt im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, im Bereich des Daubaner Wolfsterritoriums. ...mehr

Womit schon länger gerechnet werden konnte wurde jetzt mit einem Bild aus einer automatischen Wildkamera („Fotofalle“) bestätigt: der erste Nachweis eines Wolfes in der Dübener Heide (Landkreis Nordsachsen). ...mehr

NABU: Bereits über 50 Wölfe auf Straßen und Schienen getötet

Miller: Der Mensch ist die größte Gefahr für den Wolf

Berlin – Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2000 sind bereits über 50 Wölfe durch den Verkehr getötet wurden. ...mehr

NABU begrüßt Aufnahme von LKA-Ermittlungen bei illegaler Wolfstötung in Sachsen

Miller: Tötung eines streng geschützten Tieres muss strenger verfolgt werden

Berlin/Leipzig – Der NABU hat die Entscheidung Sachsens begrüßt, ein Spezialteam des Landeskriminalamtes im Fall einer Wolfstötung ermitteln zu lassen. ...mehr

Tag des Wolfes am 30. April 2014

NABU-Analyse: Wolfsmanagement nur in Sachsen und Brandenburg vorbildlich

150 Jahre nach seiner Ausrottung ist der Wolf wieder nach Deutschland zurückgekehrt. In den mittlerweile 14 Jahren seiner Rückkehr hat der Wolf es schon in sechs Bundesländern geschafft, wieder dauerhaft Fuß zu fassen – Tendenz steigend. ...mehr

Fünfte illegale Wolfstötung in der Lausitz

NABU fordert Ermittlungseinheit beim Landeskriminalamt

Rietschen – Erneut ist laut Polizeimeldung heute gegen Mittag in einem Waldgebiet bei Weißkeißel, Landkreis Görlitz, Sachsen, ein erschossener Wolf entdeckt worden. Es handelt sich um ein ausgewachsenes männliches Tier. Genauere Angaben werden durch eine Untersuchung des Kadavers im Auftrag der Kriminalpolizei erwartet. ...mehr

Das Rätsel um den in einer Tierpension in Hoyerswerda getöteten Hund ist gelöst. Die DNA-Untersuchungen haben ergeben, dass die Dogo-Canario-Hündin „Honey“ aus dem Nachbargehege die Täterin war. Das sagt ein genetisches Gutachten, so Frank Meyer, Sprecher des Sächsischen Umweltministeriums. ...mehr

NABU verurteilt erneuten illegalen Wolfsabschuss

Wolf muss aus dem Jagdrecht genommen werden

Leipzig – Wie das Sächsische Ministerium für Umwelt heute, am 16. Dezember 2013, mitteilte, wurde am vergangenen Freitag ein Wolf im Territorium des Milkeler Rudels mit einem Schrotgewehr illegal geschossen. Der NABU verurteilt die Tat auf das Schärfste und prüft, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. „Seit 13 Jahren ist der Wolf in Deutschland wieder heimisch. Die Erfahrungen aus der Nachbarschaft von Mensch und Wolf in Sachsen beweisen, dass der Wolf keine Bedrohung für Menschen, Wild oder die Existenz von Schafhaltern ist. Die bereits neunte bekanntgewordene illegale Tötung stellt die 2012 vorgenommene Aufnahme des Wolfes in sächsisches Jagdrecht in Frage“, so NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. ...mehr

Im Rahmen des Projektes „Wanderwolf“, einem gemeinsamen Projekt des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und der Projektgruppe „Wanderwolf“, die aus der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. (GzSdW), dem Internationalen Tierschutz-Fonds gGmbH (IFAW), dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und dem World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) besteht, wurden bisher drei Wölfe besendert. Ziel des Projekts ist es Informationen über die Raumnutzung und zum Abwanderungsverhalten der Wölfe zu erheben. ...mehr

NABU Sachsen und der Jack Wolfskin Store Leipzig laden am 9. November 2013 von 10 bis 18 Uhr zu einem Wolf-Aktionstag in den Store in die Burgstraße 19-25 ein. ...mehr

Am Samstag, dem 27. Juli 2013 fand der 6. Wolfstag in Rietschen statt. Trotz Saharahitze von 35 Grad nutzten mehrere hundert Besucher die vielfältigen Angebote der Wolfsexperten von NABU, WWF, GzSdW, Wildbiologischem Büro „LUPUS“, Freundeskreis freilebender Wölfe und Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“. ...mehr

Bereits beim Betreten des ausladenden Geländes des E35 wurde den Gästen recht schnell klar, worum es an diesem Abend im Kunst- und Kulturzentrum E35 gehen sollte. Am Eingang war Wolfsgeheul zu hören und einer Reihe informativer Aufsteller des NABU machte neugierig auf mehr. ...mehr

Sachsen ist Wolfsland! Als erstes deutsches Bundesland, in das der Wolf nach 150 Jahren auf eigenen Pfoten zurückgekehrt ist, hat es eine ganz besondere Vorreiterrolle: Ganz Deutschland schaut auf Sachsen, um aus dessen Erfahrungen im Umgang mit den Wölfen zu lernen. Der Freistaat hat viele Erfolge aufzuweisen: ...mehr

Der Wolf gehört nicht vor die Flinte!

Unterstützen Sie den Wolf mit Ihrer E-Mail an die Sächsischen Abgeordneten

Sachsen ist Deutschlands Wolfsland Nummer Eins - in 13 Jahren haben in der Lausitz 13 Wolfsfamilien eine Heimat gefunden. Bisher herrschte ein friedliches Miteinander zwischen Wolf, Nutztier und Mensch. Doch in letzter Zeit werden Stimmen laut, die den Abschuss der Wölfe fordern. Das wollen wir verhindern. ...mehr

Blei in toter Wölfin "Einauge" gefunden

Obduktion der ältesten Wölfin Deutschlands beweist mehrmaligen Beschuss

28. März 2013 - Die Obduktion der am 19. März bei Mücka im Landkreis Görlitz tot aufgefundenen Wölfin belegt, dass sie eines natürlichen Todes starb. Sie wurde Opfer mehrerer Bissverletzungen. Die Obduktion, die im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin durchgeführt wurde, zeigt jedoch auch, dass die Wölfin in ihrem Leben mindestens zweimal beschossen und massiv verletzt wurde. So wurden mehrere eingewachsene Blei- und andere Metallteile im Körper der Wölfin gefunden. ...mehr

NABU-Wolfsbotschafter trafen sich in Görlitz

Wölfe im Nochtener Wolfsrevier gesichtet

Am 26. Januar 2013 trafen sich im Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz 120 Wolfsbotschafter aus fast allen Bundesländern zu ihrer Jahrestagung, um sich über den Stand aktueller Wolfsforschungsergebnisse zu informieren und über ihre aktive Arbeit als Wolfsbotschafter zu berichten. Mit dabei waren Wissenschaftler vom Senckenberg Museum, das gesamte Team Wolf des NABU und Wolfsbotschafter aus Sachsen. Exkursionen führten am Sonntag in vier Wolfsgebiete. Die Teilnehmer der Nochtener Exkursion sichteten vier Wölfe. ...mehr

In der Nacht zu Mittwoch, den 19.09.2012, wurden in Brohna bei Radibor (Landkreis Bautzen) ein Schaf und eine Zwergziege von einem Wolf getötet. Die Koppel auf der die Tiere zusammen mit einer Kuh angebunden waren, war auf 3 Seiten von einem 1,20 m hohen Maschendrahtzaun umgeben. Die vierte Seite war offen und somit frei zugänglich. Die Kuh blieb unverletzt. ...mehr

In der Nacht zu Samstag, den 01.09.2012, wurde in Baruth, Gemeinde Malschwitz (Landkreis Bautzen), ein Kamerunschaf getötet. Der Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden. Das Tier befand sich auf einer Koppel, die von einem 0,90m hohen Elektrozaun umgeben war. Zusätzlich war oberhalb des Zaunes ein Warnband angebracht. Ein Pfahl des Zaunes war herausgerissen, wodurch der Zaun auf etwa 10 m Länge am Boden lag. ...mehr

Viele interessante Überraschungen hielt die interaktive Wolfs-Ausstellung bereit, die am 16. Mai 2012 während der „Tour de Wolf“ im Leipziger Zoo zu erleben war. Zahlreiche Besucher hatten außerdem Gelegenheit, den NABU-Wolfsexperten Markus Bathen alles zu fragen, was sie schon immer über Wölfe wissen wollten. ...mehr

Gut gezielt und doch daneben

Sächsischer Landtag beschloss Jagdgesetz

Als eine vertane Chance bezeichnet NABU Sachsen das am 09.05.2012 vom sächsischen Landtag verabschiedete Gesetz zur Neuregelung des Landesjagdrechts in Sachsen. Es wurden zwar etliche Schritte in die richtige Richtung getan, doch heutigen Ansprüchen wird das Gesetz nicht konsequent genug gerecht. Noch immer gibt es im Bundesjagdrecht die antiquierte Liste der dem Jagdrecht unterliegenden Tierarten, darunter solche, die europaweit geschützt sind. Anstatt hier rigoros zu streichen, erlaubt das sächsische Gesetz, weitere geschützte Arten ins Jagdrecht aufzunehmen. So ist der Weg dafür offen, auch den Wolf dem Jagdrecht zu unterstellen. ...mehr

Vor Kurzem war den Medien zu entnehmen, dass sich CDU und FDP vor zwei Wochen auf einen „Kompromiss“ zum Jagdrecht in Sachsen geeinigt haben und dass jetzt auch die FDP die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht befürwortet. Bernd Heinitz, Vorsitzender des NABU Sachsen, wandte sich daraufhin mit einem offenen Brief an Tino Günther, Stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. ...mehr

Politische Fehlentscheidung – einigen Jägern zuliebe?

CDU und FDP wollen weitere geschützte Tierarten dem Jagdrecht unterstellen

Mit scharfer Kritik reagiert der NABU Sachsen auf die am Samstag (LVZ, Seite 4) bekannt gewordene Entscheidung von FDP und CDU, der Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht zuzustimmen. „Es ist von einem Kompromiss die Rede“, so Bernd Heinitz, Vorsitzender des NABU Sachsen, „und Tino Günther von der FDP versichert, dass es für den Wolf ‚einen ganz besonderen Schutzstatus‘ geben wird. Das ist Augenauswischerei. Der Wolf wird nach sächsischem, bundesdeutschem und europäischem Recht streng geschützt; einen höheren Schutzstatus gibt es und braucht es nicht. Und auch von der Möglichkeit eines Kompromisses zu sprechen, erscheint uns unsinnig. Hier geht es um die Frage, ob der Wolf und andere geschützte Tierarten ins Jagdrecht gehören oder nicht. Und da kann die Antwort nur ja oder nein sein.“ ...mehr

Mehr als 8000 Proteste gegen die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht

NABU übergab Unterschriftensammlung an den Landtagspräsidenten

Leipzig, 14. März 2012. Der Vorsitzende des NABU Sachsen, Bernd Heinitz, hat am heutigen Vormittag dem Landtagspräsidenten, Dr. Matthias Rößler, das Ergebnis einer Unterschriftensammlung des NABU Sachsen übergeben. Mehr als 8000 Proteste gegen die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht sind beim NABU eingegangen, sie kamen nicht nur aus Sachsen, sondern auch aus anderen Bundesländern und sogar aus Norwegen, Finnland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Österreich, der Schweiz, aus Tschechien, Bulgarien, Spanien, Ungarn, Griechenland, Serbien, aus der Türkei, den USA und aus Südafrika. ...mehr

Bleibt der Wolf vom Jagdrecht verschont?

Frischer Wind in der Diskussion

Leipzig. Der NABU sieht sich durch die aktuellen Äußerungen innerhalb der Staatsregierung zum einen in seiner Position bestätigt: Der Wolf und alle anderen streng geschützten Arten, beispielsweise Birkhuhn, Seeadler und Fischotter, gehören nicht ins Jagdrecht. Zum anderen jedoch ist für den NABU nicht nachvollziehbar, dass über das neue Jagdgesetz und die Verordnung „Liste der jagdbaren Tierarten“ getrennt diskutiert werden soll. ...mehr

Buchpräsentation lockte zahlreiche Interessierte an

Elli Radinger: „Wolfsküsse – Mein Leben unter Wölfen“

Kurz nach Ladenschluss begann am 15. November 2011 um 20.15 Uhr die gemeinsame Veranstaltung von Lehmanns Buchhandlung und dem NABU Sachsen. Zu Gast in Leipzig waren Elli Radinger, die sich seit vielen Jahren für den Schutz und Erhalt wild lebender Wölfe engagiert, und Stephan Kaasche, Naturführer und Wolfsexperte aus der Lausitz. 70 wissbegierige Besucher lauschten den spannenden Passagen aus Elli Radingers neuem Buch „Wolfsküsse – Mein Leben unter Wölfen“. ...mehr

Wer keine Argumente hat, wählt die unsachliche Polemik

NABU Sachsen: Der streng geschützte Wolf hat in einem Gesetz, das die Jagd regelt, nichts zu suchen

Mit Befremden reagiert der NABU Sachsen auf die am Samstag (30.7.) in der Leipziger Volkszeitung zitierten Bemerkungen von Knut Falkenberg, Präsident des Landesjagdverbandes Sachsen, zur Aufnahme des Wolfes ins Jagdgesetz und zur Arbeit des NABU Sachsen. „In höchst unsachlicher Weise kommentiert Herr Falkenberg unsere als Zeichen des Protestes zu interpretierende Ankündigung, uns aus der Finanzierung des Wolftages zurückzuziehen, und kehrt dabei die über mehr als zehn Jahre erbrachten Leistungen des NABU im Wolfsschutz unter den Tisch“, so Bernd Heinitz, Vorsitzender des NABU Sachsen. ...mehr

5. Wolfstag in Rietschen

Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht!

Am 23. Juli stand der Erlichthof Rietschen zum 5. Male ganz im Zeichen des Wolfes und bot ein vielfältiges Programm für alle, die Interesse an der Natur und speziell am Wolf haben, für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Viele Fachleute standen Rede und Antwort rund um den Wolf, der in der letzten Zeit zunehmend zum Politikum geworden ist. ...mehr

Starkes Bündnis für den Wolf

Offener Brief an Staatsminister Frank Kupfer

Auf Initiative des NABU Sachsen haben sich am 14.7.2011 neun sächsische Verbände und der Berufsverband Beruflicher Naturschutz in einem offenen Brief an Staatsminister Frank Kupfer gewandt. Geleitet wurden sie von der Sorge, dass die Sächsische Staatsregierung dem Vorschlag des Landesjagdverbandes Sachsen – der nur einen Teil der sächsischen Jägerschaft vertritt – Rechnung tragen und im Rahmen der Novellierung des sächsischen Jagdgesetzes den streng geschützten Wolf ins Jagdrecht aufnehmen wird. Das wäre nach Ansicht der Verbände ein vollkommen falsches Signal. ...mehr

Der NABU Sachsen wertet das Ergebnis der am 10. Juni durchgeführten Landtags-Anhörung als einen Erfolg für den Naturschutz. Diese widmete sich der vom Landesjagdverband Sachsen geforderten und von der Staatsregierung geplanten Aufnahme des Wolfes ins sächsische Jagdgesetz. ...mehr

Geschützt und trotzdem im Jagdrecht?

NABU setzt Aktion zum Wolf und anderen geschützten Arten im Jagdrecht fort

Als unsinnig bezeichnet der NABU Sachsen das Vorhaben des sächsischen Landesjagdverbandes, den Wolf, der durch Naturschutzgesetz und EU-Richtlinien streng geschützt ist, dem Jagdrecht zu unterstellen. Aber auch viele andere geschützte Arten haben nach Ansicht des NABU nichts im Jagdrecht zu suchen. ...mehr

Naturausstattung der Königsbrücker Heide einzigartig

Wölfe könnten für biologisches Gleichgewicht sorgen

Die Ankunft zweier Wölfe in der Königsbrücker Heide, unserem größten sächsischen Naturschutzgebiet und anerkanntem internationalem Vogelschutz- und FFH-Gebiet, sorgt derzeit für Schlagzeilen in der Presse. Die Wölfe, im Mai 2011 durch Aufnahmen einer automatischen Fotofalle gesichtet, könnten in der Königsbrücker Heide gute Bedingungen für eine dauerhafte Ansiedlung finden. ...mehr

NABU verurteilt illegalen Wolfsabschuss in der Lausitz

Miller: Jagdverband muss zur Straftat Stellung beziehen

Leipzig/Niesky/Berlin – Unweit der Stadt Niesky wurde gestern eine tote Wölfin aufgefunden. Wie das Umweltministerium Sachsen mitteilte, gibt es nach Untersuchungen durch das Berliner Leibniz-Institut keinen Zweifel daran, dass das Tier erschossen wurde. Der NABU fordert eine lückenlose Aufklärung der Straftat, die mit Haftstrafen bis zu fünf Jahren geahndet werden kann. „Wir teilen die Bestürzung des sächsischen Umweltministers Kupfer über den Abschuss der Wölfin“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. ...mehr

Geschützte Tiere wie der Wolf gehören nicht ins Jagdrecht!

NABU Sachsen fordert Naturfreunde zum Protest auf

Mit dem ironischen Vorschlag, die Banane ins sächsische Jagdrecht aufzunehmen, will der NABU Sachsen auf die unsinnige Forderung des deutschen Jagdschutzverbandes aufmerksam machen, den Wolf im Zuge der Novellierung des sächsischen Jagdgesetzes dem Jagdrecht zu unterstellen. Anstatt ihn als eine Bereicherung unserer Natur und als ein erfreuliches Zeichen für deren Intaktheit zu betrachten, meinen einige sächsische Jäger sogar: Der Wolf hat in der Lausitz nichts zu suchen! ...mehr

In der Nacht vom 26.02.11 zum 27.02.11 wurde auf der B 169 nördlich von Drebkau (Brandenburg, LK SPN) eine junge Wölfin von einem Auto angefahren. Nach der Untersuchung durch einen Tierarzt und in Rücksprache mit Fachleuten, entschied die zuständige Naturschutzbehörde, das Tier einzuschläfern. Der Unfall ereignete sich im Randgebiet des Welzower Wolfsrudels. ...mehr

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