Medienberichte zum Thema Wolf

Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ wendet sich mit einer Presseinformation zur aktuellen Lage an die Öffentlichkeit

In einer Presseinformation vom 22.11.2016 beantwortet das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ Fragen zur aktuellen Lage der Wölfe und gibt damit Antworten auf kritische Medienberichte, in denen auf Probleme durch Wölfe, beispielswiese durch Übergriffe auf Nutztiere, hingewiesen und deren Regulierung gefordert wird. Nachweislich gibt es in den meisten Wolfsterritorien in Sachsen nur sehr wenige oder gar keine Übergriffe auf Nutztiere. Seit 2001 ist in den vom Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz untersuchten Wolfslosungen der Anteil der wildlebenden Huftiere mit etwa 95% nahezu unverändert. Nutztiere machen etwa 1% der verzehrten Biomasse aus.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme für Weidetiere empfiehlt das Kontaktbüro die Anbringung von „Flatterband“ über den Elektrozäunen. Erfahrungen aus europäischen Ländern zeigen, dass eine Weidetierhaltung auch in Wolfsgebieten möglich ist. Für eine Bejagung der Wölfe besteht aus ökologischer und biologischer Sicht keine Notwendigkeit. Sachsen ist ein beutetierreiches Land. Das beweist auch die in vielen Regionen hohe Schalenwilddichte. Im vergangenen Jahr wurden 75.000 Rehe, Hirsche und Wildschweine erlegt, so viele wie seit 1991 nicht mehr.

Zur PM Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“




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